Spezialkurs pAVK Teil 2
Die Behandlung poplitealer und infrapoplitealer Läsionen sowie stark verkalkter Stenosen gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben in der peripheren Interventionellen Radiologie. Dieser zweite Teil des pAVK-Kurses vertieft strukturiert die Techniken für komplexe Situationen – von der poplitealen PTA über Below-the-Knee-Interventionen bis zur Atherektomie.
Nach einer strukturierten theoretischen Einführung verbringen Sie den größeren Teil des Kurses am High-Fidelity-Simulator. In Kleingruppen trainieren Sie realistische Szenarien, insbesondere den Umgang mit CLI-Patienten, komplexen Kalzifikationen und subintimalen Rekanalisationen.
Theorie:
- Popliteale Interventionen: Besonderheiten der P1-P3-Segmente
- Below-the-Knee (BTK): Anatomie, Zugangswege, Materialwahl
- Kritische Extremitätenischämie (CLI): Leitlinien und Therapiestrategien
- Wound-Healing-Konzepte: Angiosome-basierte Revaskularisation
- Atherektomie: Indikationen und Techniken (Direktional, Rotational, Laser)
- Subintimale Rekanalisation: Indikation und technische Umsetzung
- Retrograde Zugänge und komplexe Rekanalisationstechniken
- Komplikationsmanagement: Perforation, Embolisation, Pseudoaneurysma
Praxis am Simulator:
- Popliteale PTA und Stenting: verschiedene Läsionstypen
- BTK-Interventionen am High-Fidelity-Simulator
- Subintimale Rekanalisation: Techniken und Bailout-Strategien
- Retrograde Zugänge in Kleingruppen
- Atherektomie-Simulation und Kombinationsverfahren
- Fallbasierte Szenarien: CLI und komplexe Rekonstruktionen
Zielgruppe:
- Ärzte in radiologischer Aus- und Weiterbildung mit Fokus Interventionelle Radiologie
- Ärzte, die bereits pAVK-Grundtechniken beherrschen und ihr Repertoire für komplexe Läsionen erweitern möchten
Voraussetzungen:
- Grundkenntnisse der Interventionellen Radiologie und der pAVK-Grundtechniken
- Vorherige Teilnahme an unserem pAVK-Kurs Teil 1 oder vergleichbare Vorerfahrung empfohlen
Details:
- Dauer: 1 Tag
- Unterrichtseinheiten: 8 UE à 45 Minuten
- Preis: 1.095 €
- Teilnehmer: 15
- Ort: VASA-Simulationszentrum, Frankfurt am Main
- Zertifizierung: CME durch Landesärztekammer Hessen (ca. 10 CME-Punkte)
Hinweis zur formalen Zertifizierung:
Unsere Kurse sind zur Zertifizierung bei der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) sowie bei den Fachgesellschaften DeGIR und DGNR vorgelegt. Bis zum Abschluss des Anerkennungsverfahrens werden die Kurse als CME-zertifizierte Fortbildungen (Landesärztekammer Hessen) angeboten. Für den Erwerb einer formalen Zusatzqualifikation Ihrer Fachgesellschaft informieren Sie sich bitte separat über die geltenden Voraussetzungen.
