Spezialkurs pAVK Teil 1
Die endovaskuläre Behandlung der iliakalen und femoralen Strombahn gehört zum Kern der peripheren Interventionellen Radiologie. Dieser erste Teil des pAVK-Kurses widmet sich strukturiert der aortoiliakalen und femoropoplitealen Rekonstruktion – von der Bildgebung über die Materialauswahl bis zur eigentlichen Intervention.
Nach einer strukturierten theoretischen Einführung verbringen Sie den größeren Teil des Kurses am High-Fidelity-Simulator. Hier trainieren Sie PTA und Stenting in realistischen Fallszenarien, jeweils in Kleingruppen mit intensivem Feedback durch erfahrene Instruktoren.
Theorie:
- Präinterventionelle Bildgebung: Duplex, CTA, MRA – Interpretation für die Interventionsplanung
- Klassifikationen und Leitlinien (TASC, ESVS, DGA-Leitlinien)
- Iliakale Interventionen: PTA, Stenting, Kissing-Balloon, Kissing-Stent
- Aortoiliakale Rekonstruktion bei komplexen Läsionen
- Femoropopliteale Interventionen: PTA, Stenting, DCB, DES
- Materialwahl: Ballons, selbstexpandierende und ballonexpandierbare Stents
- Antithrombotische Begleittherapie und Nachsorge
Praxis am Simulator:
- Iliakale Interventionen: PTA und Stenting am High-Fidelity-Simulator
- Kissing-Balloon- und Kissing-Stent-Techniken in Kleingruppen
- Femoropopliteale PTA und Stenting: verschiedene Läsionstypen
- Umgang mit intraprozeduralen Komplikationen: Dissektion, Embolisation
- Fallbasierte Szenarien: komplexe Läsionen und Bailout-Strategien
Zielgruppe:
- Ärzte in radiologischer Aus- und Weiterbildung mit Fokus Interventionelle Radiologie
- Ärzte, die ihre Kompetenz im Bereich pAVK-Interventionen strukturiert ausbauen möchten
Voraussetzungen:
- Grundkenntnisse der Interventionellen Radiologie
- Vorherige Teilnahme an unserem Grundkurs oder vergleichbare Vorerfahrung empfohlen
Details:
- Dauer: 1 Tag
- Unterrichtseinheiten: 8 UE à 45 Minuten
- Preis: 1.095 €
- Teilnehmer: 15
- Ort: VASA-Simulationszentrum, Frankfurt am Main
- Zertifizierung: CME durch Landesärztekammer Hessen (ca. 10 CME-Punkte)
Hinweis zur formalen Zertifizierung:
Unsere Kurse sind zur Zertifizierung bei der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) sowie bei den Fachgesellschaften DeGIR und DGNR vorgelegt. Bis zum Abschluss des Anerkennungsverfahrens werden die Kurse als CME-zertifizierte Fortbildungen (Landesärztekammer Hessen) angeboten. Für den Erwerb einer formalen Zusatzqualifikation Ihrer Fachgesellschaft informieren Sie sich bitte separat über die geltenden Voraussetzungen.
